Das Erlebnis einer U18 EM

Giulia Senns spannende & strenge Zeit

Am vergangenen Montag ist die Schweizer Delegation nach Györ gereist, um an der U18 EM vom 5.-8. Juli teilzunehmen Mit dabei war auch Giulia Senn, deren zweiter internationaler Grossanlass es ist nach der EYOF im letzten Jahr.

Am Donnerstag kurz vor Mittag stand der Vorlauf über 400m an. Um eine Runde weiterzukommen, musste man unter den ersten vieren seines Vorlaufes sein oder aber über die Zeit. Da sie nur zu sechst in einer Serie eingeteilt waren, hätte Giulia für die Halbinfalqualifikation nur zwei Konkurrentinnen hinter sich lasse müssen, was auf dem Papier als sehr realistisch aussah. Im Rennen selber war bis 300m alles offen, doch konnten eben diese zwei Konkurentinnen am Schluss länger durchziehen. Mit der Zeit von 57.28 reichte es nicht für die Qualifiikation über die Zeit, so war nach dem Vorlauf Schluss. Im Nachhinein sagt Giulia, dass sie viel weniger nervös gewesen sei, als noch vor einem Jahr an der EYOF. Dies kann sehr positiv gewertet werden, denn Giulia fühlt sich nicht verunsichert durch ihre internationale Konkurrenz und kann sich auf sich selber fokussieren. Dies hat ihr auch bei der Medley Staffel geholfen.

Auf den Samstag konnte Giulia sich gut erholen und nochmals neu fokussieren, denn es stand der Start mit der Medley Staffel (100,200,300,400m) an. In einer schnellen Runde von Handgestoppten 56.22 konnte sie massgebend für die Finalqualifikation von Sonntagabend beitragen. Im Final liefen Gutschmidt/Rauh/Zurlinden/Senn mit 2:13:57 auf den achten Schlussrang. 

Innerhalb von 4 Tagen dreimal 400m Vollgas zu rennen und dabei konstant um eine Zeit von 56/57, ist eine beträchtliche Leistung, welcher nun eine wohlverdiente Pause folgt. Giulia wird nicht an den Aktiven Schweizermeisterschaften starten, sondern in St. Moritz im Trainingslager wieder langsam aufbauen und weiter an den Grundlagen feilen.

09.07.2018 - 09.07.2018 | von: Webmistress | Autor: Webmistress
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